Unverhältnismässiger Polizeieinsatz !

Der 14. Juni 2020 hinterlässt viele von uns wortlos. Der Angriff der Basler Kantonspolizei auf die selbstorganisierte, friedliche Demonstration von TINF*-Personen am 14. Juni war gelinde gesagt vollkommen unverhältnismässig. Es ist zynisch, dass Menschen, die unter anderem gegen Gewalt an ihren Körpern demonstrieren, mit staatlicher Gewalt auf`s Schärfste konfrontiert werden.

Aktivist*innen wurden auf der Johanniterbrücke von der Kantonspolizei gestoppt und und eingekesselt.

Die Machtdemonstration gegen die TINF*-Aktivist*innen gipfelte in einem riesigen Polizeiaufgebot mit Gummischrotgewehren aus nächster Nähe sowie sexistischem Gehabe einiger Polizeikräfte mit dem Ziel die Teilnehmenden einzuschüchtern, zu verletzen und zu demütigen.

Besonders verstörend war die physische Gewalt, die einige Frauen und genderqueere Menschen erlebt haben und auch, dass den Teilnehmenden die Möglichkeit eines Rückzugs, Auflösens oder Verlassens der Demonstration auf der Johanniterbrücke verwehrt wurde. 

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Stellungnahme zur Arena-Sendung vom Freitag, dem 12. Juni 2020: «Jetzt reden wir Schwarzen»

Liebe Freund*Innen

Wir, vom Feministischen Streik Basel, sind wütend und empört über die Arena-Sendung vom Freitag, dem 12. Juni 2020: «Jetzt reden wir Schwarzen» und beziehen dazu eine klare Stellung. Spoiler-Alert: In der Sendung hatten Menschen of Color entgegen dem, was der Titel vermuten lässt, weniger als die Hälfte der Redezeit erhalten.

Die Existenz von Rassismus ist wissenschaftlich belegt und nichts, worüber mensch erst eine Grundsatzdiskussion führen müsste. Rassismus ist für Millionen von Menschen eine schlimme Lebensrealität und auch für tausende Menschen, die in der Schweiz leben. Sie leiden unter struktureller Benachteiligung, viel zu häufig gar unter Gewalt. Um sich ein realitätsnahes Bild über den Alltag von rassistisch motivierter Diskriminierung machen zu können, läge es nahe, BIPOC (Black Indigenous People of Color) in die Sendung einzuladen. Hingegen unterhielten sich von den vier geladenen Gästen drei weisse Menschen, die sich politisch rechtsaussen positionieren über das Thema „Rassismus“ und behaupteten gar, dass es diesen kaum gäbe und viel mehr Anhänger*Innen der SVP sowie Polizist*Innen von Diskriminierung betroffen seien.

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14. Juni 2020: Was hast du vor?

Frau*lenzen und queerstellen

Schweizweit rufen die Feministischen Streikkollektive alle TINF*-Personen (trans, inter, nonbinäre Personen und Frauen) auf, sich am Sonntag, 14. Juni 2020 unter dem Motto #fraulenzen und #queerstellen von den erschöpfenden Zuständen und Arbeiten protestreich zu erholen

Hier erscheint in Kürze eine Übersicht der geplanten Aktionen für den 14. Juni 2020! Dafür brauchen wir eure Unterstützung und Kreativität.

Bildet Banden! Tut euch zusammen mit euren Freund*innen, Nachbar*innen, Arbeitskolleg*innen und überlegt euch Aktionen, die euren notwendigen Corona-Schutzmassnahmen entsprechen. Wir arbeiten zur Zeit an einem Rahmenprogramm, in das wir eure Aktionen einbetten können, wenn ihr das wünscht.

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14. Juni 2020: Feministisch Pausieren, Kollektiv Organisieren

#fraulenzen #queerstellen

Liebe Freund*innen,

Schweizweit rufen die Feministischen Streikkollektive alle TINF*-Personen (trans, inter, nonbinäre Personen und Frauen) auf, sich am Sonntag, 14. Juni 2020 unter dem Motto #fraulenzen und #queerstellen von den erschöpfenden Zuständen und Arbeiten protestreich zu erholen. Die ohnehin herrschenden Missstände wurden durch die Corona-Krise verstärkt und noch klarer sichtbar. Auch dieses Jahr werden wir um 15:24 unseren Forderungen überall lautstark Ausdruck verleihen und Lärm machen.  Bring dich ein und sei dabei am offenen Vorbereitungstreffen des Feministischen Streik Basel am 2. Juni um 19 Uhr auf Zoom: https://us02web.zoom.us/j/82449950190 (Meeting ID: 824 4995 0190).

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FEMINIST FUTURES

7.-8. März 2020
Kaserne Basel & KLARA
Wir kämpfen für das feministische Morgen!

Anlässlich des internationalen Frauenkampftages organisieren der feministische Streik Basel, das Kollektiv 8*März und weitere Akteur*innen in Kooperation mit der Kaserne Basel das Wochenende FEMINIST FUTURES.

In Workshops und Gesprächen geht es um gerechte und nachhaltige Lebens- und Arbeitsbedingungen, Diskussionen um Solidarität und Freiheit, und Forderungen nach Selbstbestimmung für Frauen und queere Menschen.

Alle Anlässe sind kostenlos und möglichst barrierefrei. Zudem gibt es Flüsterübersetzungen, Kinderbetreuung und eine Awareness-Struktur. Zusammen mit den Besucher*innen wollen wir einen diskriminierungsarmen und fehlerfreundlichen Begegnungsraum schaffen.

Das Programm in Kürze als PDF:

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Projekteingabe feministisches Wochenende in der Kaserne

Liebe Freund*innen

Am 12. Januar 2020 haben wir in einer Planungssitzung besprochen wie wir die Kaserne mit feministischen Inhalten bespielen können rund um den Frauenkampftag am 7. und 8. März – wir freuen uns sehr darüber! Und am 12. Januar kamen viele tolle Ideen zusammen.

Eure Projektideen könnt ihr bis zum 25.01.2020 um 23:59 Uhr an  einreichen – via Anmeldeformular.

Mehr Infos zu weiteren Sitzungen:

  • Öffentliche Sitzung vom Fr, 07. Februar von 18-20 Uhr in der Kaserne: Langfristige Planung
    Da das Wochenende auch nur 2×24 h hat, werden einige der Projektideen nach dem Frauen*kampftag in das Programm der Kaserne aufgenommen – das ist eine tolle Gelegenheit unseren Anliegen öffentlich Gehör zu verschaffen.
    An dieser öffentlichen Sitzung besprechen wir die Projekte, die im 2020 weitergeführt werden nach dem Kampftag, wie das funktionieren soll und wie es um die Veranstaltungsvorbereitungen steht und was es noch zu tun gibt https://www.facebook.com/events/654797495265317/

Wir freuen uns über eure Teilnahme und das Weiterspinnen der tollen Projektvorschläge! Bei Fragen erreicht ihr uns unter . Bitte ladet auch alle eure Freund*innen ein.

Herzlich, euer OK

Wie sprechen wir miteinander?

Kommunikationskonsens

Wir schätzen die wertschätzende und unterstützende Sprache, die wir bis anhin gepflegt haben. Das möchten wir weiter so beibehalten und haben deshalb einen Kommunikationskonsens erarbeitet.

Wir möchten einander auf Augenhöhe und vorurteilsfrei begegnen.

Wir begegnen einander mit Wertschätzung und Geduld.

Wir respektieren die individuellen Alltagsbegegnungen und Erfahrungen.

Wir achten darauf, eine Sprache zu verwenden, die nicht diskriminierend ist.

Wir respektieren die Namensschilder der anwesenden Personen.

Rückmeldungen, sowohl zustimmende als auch ablehnende werden mit einer Begründung formuliert.

Empfinden wir etwas als persönlichen Angriff, überlegen wir zunächst wieso und reagieren vorerst mit einer Verständnisfrage.

Wir reflektieren bestehende Hierarchien.

Wir achten bei unserer Redezeit, dass alle zu Wort kommen können.

Wir alle können immer dazulernen und bleiben offen für neue Anregungen.

Dieser Kommunikationskonsens können wir als Grundlage nehmen, wenn wir grössere wie kleinere Treffen organisieren. Ingesamt ist er Teil eines Aufmerksamkeitskonzeptes (Awareness).

Keine einzige* mehr!

Demonstration gegen Feminizide, sexualisierte Gewalt und den Sexismus in unserem Alltag! (ohne cis Männer)

Montag, 25. 11. 2019 um 18.30 Uhr auf dem Theaterplatz

Jeden Monat werden in der Schweiz mindestens zwei Frauen* von ihrem (Ex)Partner ermordet! Jede fünfte Frau ab 15 Jahren hat sexualisierte Gewalt erlebt! Trans*, inter, non-binäre und queere Personen sind in der Schweiz massiver Gewalt ausgesetzt, von Spott über Drohungen hin zu Mord.

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Auf zur schweizweiten Rojava-Demo!

Liebe Freund*innen, 

Die Feministische Bewegung ruft in Solidarität mit den kurdischen Freiheitskämpfer*innen zur schweizweiten World Resitance Demo, morgen, Samstag 2. November um 13 Uhr in Basel (Theaterplatz) auf!

Seit dem 9. Oktober greift das türkisch-faschistische Regime und seine dschihadistischen Bodentruppen die selbstverwalteten Gebiete in Nordostsyrien (Rojava) an. Bei den Bombardierungen werden gezielt die zivile Infrastruktur wie Wasserversorgung, Bäckereien und Krankenhäuser angegriffen. Frauen und queere Menschen sind auf besonders grausame Weise die Zielscheibe dieses Kriegs!

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